:: Der Lanstroper See ::
   
 

Alle Mitglieder im Angel- und Sportverein Lünen-Mitte e.V. von 1950 können aktives Mitglied am Lanstroper See werden. Das Angeln wird durch eine eigene Gewässerordnung "Lanstroper See" geregelt, die Bestandteil der Satzung des ASV Lünen-Mitte e.V. 1950 ist. Einzelheiten zum Angeln sowie zu Pflichtarbeit am Lanstroper See sind der Satzung zu entnehmen.
Der Lanstroper See entstand 1963 durch Bergsenkungen, als die tiefste Stelle den Grundwasserspiegel erreichte. Wo heute der See liegt, verlief noch 1963 eine Straße. Die Bergsenkungen bewirkten auf die Landschaft einen Höhenunterschied von ca. 14 Metern. So musste 1965 dann auch die Straße Friedrichshagen dem See

weichen und wurde verlegt.

Der Kohleabbau fand in bis zu ca. 800 Metern tiefe unter dem See statt. Durch die Überschneidung von mehreren Flözen konnte ein so starker Höhenunterschied erst entstehen. Viele Einwohner aus Lanstrop kennen noch die kleineren Erdstöße, die von 1991 bis 1996 in Lanstrop auftraten. Diese Erdstöße waren die Auswirkungen des Kohleabbaus in unserer Gegend. Immerhin wurden damals Erdstöße mit 2,7 auf der Richterskala gemessen. Allerdings gehört das auch schon längst der Vergangenheit an, da der Kohleabbau in dieser Gegend seit ca. 1999 eingestellt wurde.

Da der Lanstroper See nur 4 Meter tief ist, erwärmt sich das Wasser auf einer Fläche von 8 ha sehr rasch. Dieses ist somit ein bevorzugter Lebensraum für Pflanzen und seltene Vogelarten geworden. Eine Hälfte des Lanstroper Sees wurde daher zum Naturschutzgebiet erklärt. Der See ist ein Durchzugsbiotop für Vögel im Herbst und Frühjahr.